Fotogalerie Hofener Gemeinde-Pfarrer von 1898 bis 2018

Seit der Eröffnung des heutigen Gemeindehauses St. Barbara im Jahre 1996 begrüßt eine von damaligen Hofener Gemeinde-Senioren gestiftete Statue der heiligen Barbara die zahlreichen Besucher. 

Um diese auf der rechten Seite des Eingangsbereiches in einer lauschigen Wandnische untergebrachte Figur der Hofener Kirchenpatronin ranken nun seit dem Fest Mariä Lichtmess dieses Jahres neun Fotos ehemaliger Hofener Gemeinde-Pfarrer bis hin zu unserem aktuellen  Pfarrer Ludwig Mattes.  

Aus technischen Gründen standen Fotos erst beginnend mit Anton Küster zur Verfügung, der von 1898 bis 1907  Pfarrer in Hofen war.

Urkundlich belegt besteht die Hofener Pfarrgemeinde St. Barbara als eigenständige Pfarrei seit dem 10. März 1522, zunächst als Pfarrverweserei und  seit 1532 offiziell als Pfarrei.

Seit jener Zeit der Pfarreigründung mögen es bisher gut 44 verantwortliche Pfarrer gewesen sein, welche in Hofen ihren seelsorgerlichen Dienst versahen.

Ihrer soll mit der kleinen Fotogalerie in großer Dankbarkeit gedacht werden; möge ihnen Gott ihr priesterliches Wirken in reichem Maße vergelten.

Bei näherem Betrachten der Fotos respektive der Begleittexte fällt auf, dass ab dem Jahre 2010 mit Monsignore Oliver Lahl nicht mehr von "Pfarrer in Hofen", sondern von "Pfarrer  in der SE Stuttgarter Madonna" bzw. ab 2017 mit Ludwig Mattes von  "Pfarrer in der GKG Stuttgarter Madonna" die Rede ist.  

Vermutlich keine Menschenseele in der nun schon fast fünf Jahrhunderte währenden Hofener Pfarreigeschichte hätte es sich jemals vorstellen können, dass es eine eigenständige Hofener Pfarrei in ihrer seit jahrhunderten gewohnten Form einmal nicht mehr geben würde.

Man mag die aktuelle Konstellation nun bedauern oder auch nicht; für die meisten Hofener Gemeindemitglieder ist es mittlerweile fast schon zur Gewohnheit geworden, dass sie nur noch eine von fünf Filialgemeinden, wenn auch mit traditionell eigenem Gepräge, im Verbund der Gesamtkirchengemeinde Stuttgarter Madonna sind. Allgemeine gesellschaftliche Veränderungen bringen es eben mit sich, dass letztendlich  auch kirchliche Organisationsstrukturen überdacht und den aktuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten angepasst werden müssen.

Veränderungen bieten per se aber auch große und wertvolle Chancen, die ganz sicher nicht verhandelbaren und insofern unveränderlichen Glaubensinhalte im Alltag ggf. neu zu sortieren, zu priorisieren und  im täglichen Miteinander aus christlicher Überzeugung mit neuem Leben zu erfüllen.

Manche Veränderung mag uns zuweilen als echte Herausforderung und große Zumutung erscheinen, aber Gott mutet uns sicher nichts zu, was wir im kindlichen Vertrauen auf ihn nicht auch ertragen könnten.

Was immer auch kommen mag; wir dürfen uns darauf verlassen:  

Gott ist und bleibt unverändert der, der er schon immer war und der er ewig sein wird.

Peter Harrer